Duales Studium – Ausbildung und Studium optimal verbinden
Ausbildungsplätze duales Studium
Für das duale Studium wurde die Idee der dualen Ausbildung von der Lehre auf das Studium übertragen. Als Synonyme für den Begriff duales Studium werden ausbildungsintegrierter Studiengang, BA-Studium und berufsintegriertes Studium verwendet.
Der wesentliche Unterschied zum, gewöhnlichen Studium“ an einer Hoch- oder Fachhochschule besteht darin, dass der Praxisteil nicht nur aus einzelnen Praktika oder einem Praxissemester besteht. Stattdessen werden die Studenten in einem dualen Studium parallel zur theoretischen Ausbildung in einem Betrieb geschult und können oftmals nicht nur einen Studienabschluss, sondern auch den Abschluss in einem anerkannten Ausbildungsberuf erlangen.
Zusammenarbeit zwischen Ausbildungsbetrieb und Hochschule
Es gibt noch keine verbindlichen Regelungen, wie das duale Studium aussehen muss. Das duale Studium, das meist von Berufsakademien angeboten wird, hat in fast jedem Bundesland folgende Merkmale: Der Studierende ist gleichzeitig Auszubildender in einem Betrieb. Die Ausbildung ist verwandt mit dem Studienfach und wird durch erforderliche Prüfungen abgeschlossen. Der Abschluss der Ausbildung ist jedoch nicht vorgeschrieben. Es besteht ein Kooperationsvertrag zwischen dem Studierenden, der Berufsakademie/ Hochschule und dem Ausbildungsbetrieb. Dieser besagt unter anderem, dass die Praxisphasen im Betrieb abwechseln mit theoretischem Unterricht, also Vorlesungen und Seminaren an der Hochschule. Der Vertrag legt auch die Vergütung fest, auf die der Studierende wie jeder Auszubildende einen Anspruch hat.
Optimale Studienbedingungen
Darüber hinaus sind die Studienbedingungen beim dualen Studium meist sehr gut. Die Gruppen der Studenten sind an Berufsakademien oft kleiner und die Betreuung durch die Dozenten deshalb intensiver. Die Dauer der Praxis- und Theoriephasen beim dualen Studium ist abhängig vom jeweiligen Studiengang und der Hochschule, häufig kommt ein Wechsel alle drei Monate vor. Zum Ende des dualen Studiums können die Theoriephasen an der Hochschule auch deutlich länger werden. An manchen Hochschulen ist es üblich, dass die Studenten ergänzend zum betrieblichen Praxisteil abends oder an den Wochenenden die Berufsschule besuchen.
Vielversprechende Perspektiven
Wer sichd en Strapazen eine dualen Studiums stellt, dem winken gute Arbeitschancen. Zu den Nachteilen des dualen Studiums gegenüber einem Studium an der Hochschule zählt die Abhängigkeit vom Ausbildungsbetrieb und ein sehr straffer Zeitplan. Manchmal ist auch ein Wohnortwechsel zwischen den Praxis- und Theoriephasen nötig, weil der Betrieb zu weit von der Hochschule gelegen ist. Die großen Vorteile des dualen Studiums liegen darin, dass die Studierenden schon während ihres Studiums die berufliche Praxis kennenlernen. Sie gewinnen Einblicke in das Berufsleben, die ein nicht duales Studium nicht bieten kann. Außerdem erhalten die Studierenden eine betriebliche Vergütung und nicht selten werden auch die Studiengebühren von der Ausbildungsstelle übernommen. Desweiteren ist der doppelte Abschluss ein großer Vorteil für die Studierenden. Es besteht in vielen Fällen die Möglichkeit, vom Betrieb eine Festanstellung angeboten zu bekommen.
Duales Studium in ...
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