Ausbildung mit Schwerpunkt KFZ

Ausbildung mit Schwerpunkt KFZ

Automobilkaufmann/-frau

  • Duale Ausbildung
  • Dauer 36 Monate
  • Ausbildungsvergütung zwischen 435,- (1. Lehrjahr) und 760,- € (3. Lehrjahr) Monat
  • Autohäuser und -händler sind typische Ausbildungsbetriebe
  • 2011 haben 2.970 Azubis erfolgreich ihre Ausbildung zum Automobilkaufmann abgeschlossen
Ausbildungsplätze Ausbildungsbetriebe

Die Ausbildung zum Automobilkaufmann

Der Automobilkaufmann berät Kunden in allen Fragen des Autokaufes und zu Serviceleistungen rund ums Auto - eine Lehre in der KFZ-Branche ist für viele immer noch die Traumausbildung. Er weiß, wie man einen Autokauf finanzieren kann, wie es versichert sein muss, welche Garantieleistungen gegeben sein können und wann Ersatzteile geliefert werden können. Verschiedene Betriebe können die Ausbildung zum Automobilkaufmann anbieten, dies können Autohäuser, Kfz-Betriebe, Automobilhersteller oder Automobilimporteure sein. In diesen Betrieben kann der Automobilkaufmann nach der Ausbildung auch arbeiten. 

Deine Tätigkeiten in der Ausbildung zum Automobilkaufmann sind unterschiedliche: dazu gehört das Beraten von Kunden zu Neu- und Gebrauchtwagen, zu Autozubehör und –teilen, zum Preis-Leistungsverhältnis der Angebote sowie zum Ab- und Anmelden von Fahrzeugen. Der Automobilkaufmann kennt sich mit den Finanzierungsangeboten der Banken aus und bereitet Finanzierungsverträge vor, er kann Leasingangebote vergleichen und das passende für jeden Kunden heraussuchen. Darüber hinaus lernst du in der Ausbildung alles über Fahrzeugversicherungen, Garantien und Gewährleistungen. Du bist Profi im Erstellen von Kostenvoranschlägen, im Prüfen von Rechnungen und Bestellen von Ersatzteilen oder anderen Materialien für Fahrzeuge.

Das Abwickeln von Schriftverkehr mit Lieferanten, Herstellern und Kunden sowie das Annehmen von Lieferungen gehört ebenso zu deinen Tätigkeit als Automobilkaufmanns wie das Schreiben von Aufträgen an die Werkstätten unter Berücksichtigung von technischen Daten aus den Fahrzeugpapieren. Außerdem kennst du dich mit den Funktionen von hydraulischen, mechanischen und elektrischen Systemen aus, planst und überwachst die Werkstattaufträge, erstellst Verkaufs- und Reparaturabrechnungen und sorgst für die umweltgerechte Entsorgung der Fahrzeuge. Bewerber um einen Ausbildungsplatz zum Automobilkaufmann sollten Verständnis für technische Fragestellungen haben, gerne mit Zahlen zu tun haben, sich gut ausdrücken können, freundlich und offen im Umgang mit Menschen sein sowie in mindestens einer Fremdsprache kommunizieren können. Besonders interessant an dem Beruf ist die Vielfältigkeit der Aufgaben, weil man sowohl kaufmännische wie auch technische Kenntnisse anwenden muss. 

Auch für Frauen kann der Beruf sehr interessant sein. Es ist gar nicht so ungewöhnlich, dass junge Frauen eine Ausbildung zur Automobilkauffrau beginnen und ihre Karriere in der KFZ-Branche hier startet.

Ausbildungsgehalt

505,- bis 697,- Euro kann dein Gehalt mit einer Lehrstelle zum Automobilkaufmann/-frau sein. Im zweiten Lehrjahr gibt es eine große Spanne von 545,- bis 734,- Euro und genauso im dritten Jahr mit 596,- bis 811,- Euro. Damit kannst du schon als Azubi leben. Karrierechancen hast du mit der Bildung zu Betriebswirt/-in und setzt deiner Ausbildung noch die Krone auf.

Berufliche Karriere in der KFZ-Branche

Nach der Ausbildung zum Automobilkaufmann wirst du vor allem von Autohäusern, KFZ- oder Motorradimporteuren sowie von Autmobilherstellern beschäftigt werden. Die KFZ-Branche ist dein zukünftiger Arbeitgeber. Das Einstiegsgehalt wird um die 2.100,- im Monat liegen, wobei es nicht unüblich ist, dass du für Verkäufe zusätzliche Provisionen bekommst. Als Automobilkaufmann bzw. Automobilkauffrau kannst du dich zudem weiterbilden zum:

  • Handelsfachwirt
  • Betriebswirt für Kraftfahrzeuge
  • Automobilfachwirt

Ähnliche Ausbildungen

In der Ausbildung zum Büokaufmann oder Immobilienkaufmann musst du ähnliche Aufgaben übernehmen. Auch hier ist kaufmännisches Wissen gefordert und vor allem viel Büroarbeit. Allerdings geht es in dieser Ausbildung nicht um das Verkaufen von Autos. 

Und jetzt?