Eine Ausbildung im Büro

Eine Ausbildung im Büro

Fachangestellte/r Medien- und Informationsdienste

  • Duale Ausbildung / 36 Monate
  • Hohe Ausbildungsvergütung: zwischen 710,- (1. Lehrjahr) und 805,- € (3. Lehrjahr) im Monat
  • Typische Arbeitgeber sind Archive, Bibliotheken oder Bildagenturen
  • Azubis müssen zwischen 5 Fachrichtungen wählen
Ausbildungsplätze Ausbildungsbetriebe

Die Ausbildung zum Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste

Ein Fachangestellter für Medien- und Informationsdienste ist besonders in Zeiten der Informationsflut ein gefragter Spezialist in seinem Bereich. Er beschafft Informationen, wertet sie aus, erschließt sie und bereitet das Material benutzergerecht auf. Folgende fünf Fachrichtungen werden ausgebildet: Archiv, Bibliothek, Information und Dokumentation, medizinische Dokumentation oder Bildagentur. Die Ausbildung Fachangestellter für Medien- und Informationsdienste wird, je nach Fachrichtung, unter anderem von folgenden Stellen angeboten: im öffentlichen Dienst, von Universitäten, größeren Archiven, Bibliotheken, von Marketingabteilungen großer Unternehmen, Bildagenturen und -archiven, Krankenhäusern, Kliniken sowie von Dokumentationsstellen.

Der Fachangestellter für Medien- und Informationsdienste ist für die Anschaffung und das Auffinden von Medien, beispielsweise Fachzeitschriften, Videos und Büchern, verantwortlich. Er beschafft Daten und Informationen aus Datenbanken, Statistiken, Archiven und von elektronischen Datenträgern und filtert die relevanten Daten heraus. Er weiß, welche Informationen welche Datenträger erfordern, wie man die Infos sichert, nach Stichwörtern ordnet und wichtige Themenfelder miteinander verknüpft. Das Pflegen des Bestandes, das Entfernen veralteter und Hinzufügen neuer Daten sowie das Einsetzen von Informations- und Telekommunikationssystemen gehört auch zu dieser Arbeit.

Bei seiner Arbeit geht der Fachangestellter für Medien- und Informationsdienste souverän mit Internet, Telefonanlagen und Softwareprogrammen um, nimmt, wenn nötig, an der Öffentlichkeitsarbeit seines Unternehmens teil und kennt die Struktur und Organisation des Betriebes. Für die Arbeit sollte man selbstständig tätig sein können, über eine sichere Ausdrucksweise im mündlichen und schriftlichen Bereich verfügen, wichtige Infos von irrelevanten trennen können und gerne im Team arbeiten. Englischkenntnisse sind wichtig. Von der Ausbildung Fachangestellter für Medien- und Informationsdienste ist abzuraten, wenn man sich nicht gut ausdrücken kann oder grammatikalische Unsicherheiten aufweist.

Ausbildungsvergütung

Als Lehrling zum/r Fachangestellte/r für Medien und Informationsdienste bekommst du als Ausbildungsvergütung im ersten Jahr 710,-Euro und im zweiten dann 805,- Euro. Dieses Gehalt ist schon recht hoch im Vergleich zu anderen Ausbildungen.

Berufliche Karriere als Fachangestellter für Medien- und Informationsdienste

Nach der Ausbildung Fachangestellter für Medien- und Informationsdienste findest du Anstellung in Archiven, Bibliotheken, Bildagenturen oder aber Krankenhäusern. Es kommt ganz auf die gewählte Fachrichtung an. Als Fachangestellter für Medien- und Informationsdienste kannst du mit guten Verdienstaussichten nach der Ausbildung rechnen. Zudem stehen dir einige Weiterbildungsangebote zur Auswahl:

  • Fachwirt Informationsdienste
  • Betriebswirt 
  • Medienfachwirt Digital
  • Medienfachwirt Print

Fachrichtungen

Nach dem zweiten Ausbildungsjahr erfolgt die Spezialisierung in eine der fünf Fachrichtungen:

  • Archiv: deine Aufgabe wird sein Archive zu sichten, zu bewerten und zu archivieren. Schriftgut sowie andere Informationsträger müssen von dir gepflegt werden. Daneben organisieren und überwachen Auszubildende dieser Fachrichtung die Benutzung von Archivalien.
  • Bibliothek: hier wirkst du beim Aufbau, der Verwaltung und Pflege von Bibliotheken mit.
  • Bildagentur: Bilder beschaffen, bearbeiten und verwalten - die Hautpaufgaben dieser Fachrichtung.
  • Information und Dokumentation: hier musst du Informationen beschaffen, diese aufbereiten und pflegen bzw. verwalten, um sie anschließend deinem Kunden zur Verfügung zu stellen.
  • Medizinische Dokumentation: wie es der Name schon sagt, werden hier medizinische Dokumente (Befunde etc.) von dir erfasst und verwaltet.

Und jetzt?