Fachinformatiker/-in - Anwendungsentwicklung

  • Duale Ausbildung
  • Dauer 36 Monate
  • Ausbildungsvergütung zwischen 695 € ( 1. Ausbildungsjahr ) und 888 € ( 3. Ausbildungsjahr ) monatlich.
Ausbildungsplätze Ausbildungsbetriebe

Berufsbild

Der Fachinformatiker – Anwendungsentwicklung beschäftigt sich mit der Realisierung verschiedenster Softwareprojekte. Die Ausbildung zum Fachinformatiker – Anwendungsentwicklung kann in sehr vielen Wirtschaftsbereichen angeboten werden, vor allem von Betrieben der IT-Branche.

Die dreijährige Ausbildung des Fachinformatikers mit der Fachrichtung Anwendungsentwicklung kann aber auch schulisch abgeschlossen werden. Für unterschiedliche Projekte plant und analysiert der Fachinformatiker – Anwendungsentwicklung IT-Systeme, schult Benutzer, programmiert Software nach Kundenwunsch, testet Anwendungen, passt sie an und entwickelt Bedienoberflächen. Zu den Systemen, die der Fachinformatiker – Anwendungsentwicklung umsetzen muss, können kaufmännische, mathematische, wissenschaftliche, technische oder multimediale Systeme zählen.

Der Fachinformatiker – Anwendungsentwicklung macht sich ein Bild von der erforderlichen Leistungsfähigkeit der Software, er achtet dabei auf die Funktionalität und Bedienbarkeit der Programme, berät den Kunden ausführlich und erarbeitet mit ihm zusammen ein umsetzbares Konzept. Hierfür erlernt der Fachinformatiker – Anwendungsentwicklung während seiner Ausbildung Programmiersprachen und aktualisiert sein Wissen dazu durch Recherchen zu den neuesten Entwicklungen. Der Fachinformatiker – Anwendungsentwicklung erstellt kundenspezifische Anwendungen und sichert die Qualität seiner Arbeit, er analysiert betriebliche Rahmenbedingungen und Prozesse beim Kunden, konzipiert Softwarelösungen, erstellt, pflegt, ändert und passt Programme an, wählt Methoden aus dem Bereich Software Engineering fachgerecht aus und wendet diese an.

Das Realisieren von Anwendungslösungen für den Kunden gehört ebenso in den Aufgabenbereich des Fachinformatikers mit der Fachrichtung Anwendungsentwicklung wie das Testen derselben und das Dokumentieren von Fehlern mit Hilfe von Diagnosesystemen. Der Fachinformatiker – Anwendungsentwicklung kann bestehende Anwendungslösungen anpassen, Lösungen präsentieren, Anwendungsprogramme einführen und installieren sowie technische Anleitungen benutzergerecht umgestalten. Darüber hinaus lernt der Fachinformatiker – Anwendungsentwicklung, wie man außerbetriebliche Kunden und Benutzer fachlich berät, schult und betreut.

Die in der Ausbildung erlernten Methoden im Bereich Projektplanung, -kontrolle und -durchführung kann der Fachinformatiker mit der Fachrichtung Anwendungsentwicklung einsetzen. Außerdem kennt sich der Fachinformatiker – Anwendungsentwicklung mit dem Markt der IT-Systeme und -Technologien aus und beobachtet regelmäßig die Entwicklungen im Bereich Hard- und Softwaresysteme. Bei einer so kundenorientierten Tätigkeit sollte der Bewerber um eine Stelle als Fachinformatiker – Anwendungsentwicklung gerne mit Menschen arbeiten und eine Neigung zur beratenden Tätigkeit haben. Ein Interesse an Informatik und Datenverarbeitung sollte ebenfalls nicht fehlen, auch planvolles Vorgehen und analytisches Denken sind in diesem Beruf erforderlich. Da der Markt sich immer weiter entwickelt, ist eine ständige Weiterbildung für den Fachinformatiker – Anwendungsentwicklung unabdingbar, darüber hinaus kann man sich zum Beispiel zum Wirtschaftsinformatiker weiterbilden.

Und jetzt?