Laboratoriumsassistenten (MTA) bei der Arbeit

Laboratoriumsassistenten (MTA) bei der Arbeit

Medizinisch-technische/r Assistent/in

  • Schulische Ausbildung
  • Dauer 36 Monate
  • Der Besuch von schulischen Einrichtungen wird nicht vergütet
  • In der Ausbildung gibt es mehrere Fachrichtungen: Funktionsdiagnostik, Nuklearmedizin, Labor- und Radiologieassistenz
Ausbildungsplätze Ausbildungsbetriebe

Die Ausbildung zur Medizinisch- technischen Assistentin

Auf Anweisung von Ärzten bzw. Ärztinnen führen Medizinisch-technische Assistenten für Funktionsdiagnostik mit medizinischen Geräten Untersuchungen durch. Sie betreffen den Funktionszustand des zentralen, peripheren und vegetativen Nervensystems, der Sinnesorgane, der Muskulatur, des Herzens und der Blutgefäßdurchströmung sowie der Lungen. Sie messen z.B. Hörfähigkeit, Gleichgewichtssinn, Herz- oder Hirnströme und Lungenfunktion. Zudem bereiten sie Diagnosegeräte vor, stellen die Untersuchungsergebnisse vor der Weitergabe zusammen und dokumentieren sie. Sie kontrollieren darüber hinaus die korrekte Funktion von Herzschrittmachern, Hörgeräten und anderen Medizingeräten. Bei Eingriffen wie z.B. Herzkatheteruntersuchungen assistieren sie dem Arzt bzw. der Ärztin.

Nuklearmedizinisch-technische Assistenten verabreichen Patienten und Patientinnen nach ärztlicher Anweisung in sehr geringen Mengen radioaktive Substanzen, um Anomalien im Gewebe oder an Knochen durch bildgebende Verfahren sichtbar zu machen. Auch sind sie an der nuklearmedizinischen Behandlung von Erkrankungen, etwa Krebs, beteiligt. Die radioaktiven Substanzen bereiten sie im Labor vor und führen anschließend die Untersuchung mithilfe dem Einzelfall angepasster Methoden durch. Auch verabreichen sie den Patienten entsprechende Stoffe im Rahmen einer ärztlichen Therapie, etwa radioaktives Jod im Falle einer Schilddrüsenerkrankung. Im Rahmen von Untersuchungen verwenden sie hochempfindliche strahlenphysikalische Instrumente wie z.B. Gamma-Kameras.

Berufliche Karriere als Medizinisch-technische Assistentin

Nach der Ausbildung kannst du in Krankenhäusern, Facharztpraxen, Laboratorien oder der medizinischen Forschung beschäftigt werden. Hierbei kann eine Vergütung zwischen 2.400,- und 2.600,- € monatlich gezahlt werden. Zudem stehen dir verschiedene Weiterbildungsangebote zur Auswahl:

  • Techniker Kardiotechnik
  • Techniker Medizintechnik
  • Betriebswirt im Gesundheitswesen

Fachrichtungen

In dieser Ausbildung kannst du dich zwischen zwei Fachrichtungen entscheiden. Diese werden an unterschiedlichen Einrichtungen angeboten:

  • Medizinisch-technische Assistenten für Funktionsdiagnostik untersuchen Patienten nach ärztlichen Anweisungen mithilfe medizinischer Geräte und testen z.B. Hörfähigkeit, Gleichgewichtssinn, Herz- und Kreislaufsysteme, Hirnströme und Lungenfunktion
  • Nuklearmedizinisch-technische Assistenten führen unter Anwendung bildgebender Verfahren Untersuchungen durch und wirken in der Nuklearmedizin bei der Erkennung und Behandlung von Krankheiten mit
  • Medizinisch-technische Laboratoriumsassistenten führen zur Krankheitsvorsorge, -erkennung und -behandlung Laboruntersuchungen von Körperflüssigkeiten und -gewebe durch
  • Medizinisch-technische Radiologieassistenten erstellen auf ärztliche Anweisung Röntgenaufnahmen, setzen tomografische Verfahren ein und führen nuklearmedizinische Untersuchungen mithilfe von radioaktiven Substanzen durch

Ähnliche Ausbildungen

In vielen Tätigkeiten sehr ähnlich sein, wird die Ausbildung zum Medizinischer Fachangestellter. Hier bist du für alle Aufgaben zuständig, die in einer Arztpraxis anfallen und nicht vom Arzt erfüllt werden können. Zahnmedizinische Fachangestellte assistieren Zahnärzten bei Untersuchungen und Behandlungen. Sie empfangen und betreuen die Patienten und organisieren die Praxisabläufe. Beide Ausbildungen ähneln sich sehr.

Und jetzt?