Als Sozialhelfer /-assistent hilfst du in der Familien,- Kinder- und Heilerziehungspflege. Du unterstützst, betreust und förderst hilfsbedürftige Menschen. In manchen Bundesländern kann man während der Ausbildung zwischen den Schwerpunkten Familienpflege und Sozialpädagogik wählen. Sozialhelfer arbeiten in Kindergärten und Horten, in Wohnheimen für Menschen verschiedenen Alters sowie in Einrichtungen, in denen behinderte Menschen betreut und gepflegt werden. Mögliche Arbeitsstellen sind auch Familienberatungsstellen, soziale ambulante und diakonische Dienste oder Sozialämter. Darüber hinaus wird auch in manchen Privathaushalten die Arbeit eines Sozialhelfers benötigt, beispielsweise bei der Betreuung und Pflege von behinderten Menschen.
Während der Ausbildung lernst du, wie der Mensch sich vom Kindesalter an entwickelt, welche körperlichen und geistigen Besonderheiten es in bestimmten Abschnitten des Lebens geben kann, welche Nahrungsmittel bestimmte Inhaltsstoffe enthalten oder wie man sich altersgerecht ernährt. Auch wie ein Haushalt geführt und gepflegt wird, wie man richtig einkauft und allgemein anfallende Aufgaben mit möglichst kleinem Zeit- und Kostenaufwand erledigt, wirst du in der Ausbildung lernen. Zudem werden dir auch Kenntnisse des öffentlichen Gesundheits- und Sozialsystems, des menschlichen Körpers und einer gesunden Lebensführung vermittelt.
Der Sozialhelfer /-assistent weiß, wie man Kinder in Krankheitsfällen zu Hause pflegen kann, wie man Musik, Rhythmik und Gesang zur gesunden Entwicklung des Menschen einsetzen kann und wie man Menschen handwerkliche Arbeiten näher bringt, die ihr Leben bereichern. Auch Kenntnisse der Hygiene, des Arbeits- und Umweltschutzes sowie Ethik werden vermittelt. Für die Ausbildung solltest du eine Neigung zur Arbeit mit Menschen sowie zur betreuenden und helfenden Tätigkeit aufweisen. Du solltest dich nicht scheuen, dich mit „Problemfamilien“ zu beschäftigen und diese zu der Bewältigung ihrer schwierigen Situation anzuleiten.
Als Sozialhelfer kannst du in Wohnheimen, in Kindergärten oder anderen Einrichtungen zur Betreuung und Beratung von Menschen mit Behinderung arbeiten. Aber auch der Einsatz als Streetworker ist möglich. Nach der Ausbildung richtet sich dein Einstiegsgehalt nach den Tarifverträgen, in die du eingeordnet wirst. Durchschnittlich kannst du aber mit einem Gehalt um die 2.000,- im Monat rechnen. Weiterbildungen sind im Sozialen Bereich sehr wichtig um beruflich voranzukommen. Zum Beispiel:
Auch eine soziale Verantwortung übernehmen tust du in der Ausbildung zum Altenpfleger. Allerdings wirst du hier eher pflegerische Aufgaben bewältigen müssen. Als Erzieher arbeitest du hauptsächlich mit Kindern und Jugendlichen. All diese Berufe sind sogenannte Sozialberufe, in denen es darum geht, anderen Menschen zu helfen.
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