Werkstoffprüfer/in - Systemtechnik

  • Duale Ausbildung
  • Dauer 42 Monate
  • Ausbildungsvergütung zwischen 875 € (1. Ausbildungsjahr) und 1042 € (4. Ausbildungsjahr) monatlich.
Ausbildungsplätze Ausbildungsbetriebe

Die Ausbildung zum/zur Werkstoffprüfer/in - Systemtechnik

Während der Ausbildung zum/zur Werkstoffprüfer/in der Fachrichtung Systemtechnik lernst du den Zustand von Komponenten technischer Systeme zu überprüfen oder führst Messungen und Prüfungen während der Fertigung und Montage oder bei der Instandhaltung durch. Außerdem koordinierst du Prüfaufträge und dokumentierst die Ergebnisse. 

Während und nach der Ausbildung arbeiten Werkstoffprüfer/innen der Fachrichtung Systemtechnik in branchenübergreifenden Dienstleistungsunternehmen bzw. in Unternehmen unterschiedlicher Branchen, die Prüfungen an wechselnden Einsatzorten im In- und Ausland durchführen, z.B. in der chemischen und petrochemischen Industrie, im Fahrzeug-, Maschinen- und Schiffbau, bei Schienenfahrzeugherstellern und -betreibern, bei Herstellern und Betreibern von Kraftwerken und Windkraftanlagen, in Unternehmen der Luft- und Raumfahrt und des Bauwesens oder in Unternehmen, die Werkstoffe und Erzeugnisformen herstellen. Darüber hinaus können sie auch außerhalb des produzierenden Sektors Beschäftigungsmöglichkeiten finden, etwa bei Werkstoffprüfanstalten, in Materialforschungseinrichtungen oder im öffentlichen Dienst bei Materialprüfämtern. 

Wenn du diese Ausbildung absolvieren möchtest, sind folgende Interessen wichtig und hilfreich, um diesen Beruf ausüben zu können. Interesse an:

  • organisatorisch-prüfenden Tätigkeiten, z.B. Prüfen von Bauteilen und Komponenten auf Dimensionen, Werkstoffeigenschaften und Materialfehler, sorgfältiges Protokollieren von Messwerten und Versuchsergebnissen, um eine gleichbleibende Produkt- und Prozessgüte sicherzustellen, Überwachen von Toleranzgrenzen für die zu messenden Eigenschaften und Größen
  • theoretisch-abstrakten Tätigkeiten, z.B. Identifizieren von Fehlern in Gussstücken, Schmiedeteilen oder Walzprodukten, Interpretieren und Vergleichen mit Fehlerkatalogen und Prüfstandards, Berücksichtigen von umgebungs- und anlagenbedingten Einflüssen des Einsatzgebietes auf Prüfdurchführung und Prüfergebnisse
  • praktisch-konkreten Tätigkeiten, z.B. Durchführen von Wartungs- und Reparaturarbeiten an den Prüfgeräten

Ausbildungsvergütung Werkstoffprüfer/in - Systemtechnik

Während der spannenden und fundamentalen Ausbildung zum/zur Werkstoffprüfer/in - Systemtechnik verdienst du im ersten Lehrjahr ca. 875 €. Im 4. Ausbildungsjahr kann dein Ausbildungsgehalt bis zu 1042 € wachsen.

Durch den Erwerb von Zusatzqualifikationen während oder nach der Ausbildung kannst du deine Chancen auf dem Arbeitsmarkt verbessern. Durch Spezialisierung und andere Weiterbildung lässt sich nach deiner Ausbildung außerdem eine deutliche Steigerung des Gehaltes erzielen.

Berufliche Karriere als Werkstoffprüfer/in - Systemtechnik

Beschäftigung finden Werkstoffprüfer/innen der Fachrichtung Systemtechnik nach der Ausbildung hauptsächlich in branchenübergreifenden Dienstleistungsunternehmen sowie Unternehmen der chemischen und petrochemischen Industrie, des Fahrzeug- und Maschinenbaus oder der Energietechnik.

Um den Anforderungen des Arbeitsalltags nach der Ausbildung gerecht zu werden, müssen Werkstoffprüfer/innen der Fachrichtung Systemtechnik ihr Fachwissen stets aktuell halten und ihre Fachkenntnisse erweitern.

Wer beruflich vorankommen will und eine leitende Position anstrebt, kann eine Aufstiegsweiterbildung ins Auge fassen. Dies kann z.B. eine Weiterbildung als Techniker/in oder als Meister/in sein.

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