NRW.BANK - Förderbank - Ein Erfahrungsbericht

NRW.BANK?

Hatte ich bis zu der Berufsinformationsbörse an meiner Schule auch noch nie gehört.

Eine Förderbank.

Aha. Sagte mir auch nicht viel. Aber man kann in der Berufsinformationsbörse ja erstmal zuhören und sich überzeugen lassen. Und genau deswegen möchte ich berichten, was die NRW.BANK ist und wie die Ausbildung hier abläuft.

Ich habe im Sommer 2010 meine Ausbildung zur Kauffrau für Bürokommunikation begonnen. Dies ist eine 2-jährige Ausbildung, in der die Bank quasi erkundschaftet wird. Als Azubi durchläuft hier nämlich jeder fast alle Abteilungen. Und das sind bei insgesamt 1200 Mitarbeitern an den Standorten Münster und Düsseldorf doch einige.

So lernte ich zum Beispiel am Anfang die Wohnraumförderung kennen. Und da war es wieder- das ominöse Wort „Förderung“. Was hat es damit eigentlich auf sich? Das ist eigentlich leicht beantwortet. Unser Auftrag lautet nicht „Gewinne machen“, sondern „Wirtschaft, Kommunen und Menschen in NRW fördern“ – zum Beispiel mit besonders zinsgünstigen Darlehen und gerade dort, wo „normale“ Banken es vielleicht nicht tun. In der Wohnraumförderung fördern wir z. B. Leute, die ein geringes Einkommen haben, sich aber trotzdem den Traum vom eigenen Heim verwirklichen möchten. Eine anderes Klientel, das wir fördern, sind Existenzgründer. Die haben ja meistens auch nicht so viel Geld, möchten aber gerne ein Unternehmen gründen. Auch ein Aspekt, in dem wir sehr aktiv sind. Es gibt auch noch diverse andere Fördergebiete von uns, u. a. die Kreise, Städte und Gemeinden oder die Technologie- und Innovationsförderung.

Wie läuft das jetzt ab bei uns in der Ausbildung? Also, wie gesagt, durchlaufen wir verschiedene Abteilungen, in denen wir jeweils für mehrere Wochen eingesetzt sind. Somit sieht jeder Azubi, vielleicht auch bald du, die ganze Bandbreite unserer Arbeit. Außerdem gibt es da noch die Berufsschule. In Münster zweimal die Woche und in Düsseldorf blockweise. Aus dem Wechsel zwischen Bank und Schule ergibt sich, dass man theoretisch Gelerntes ganz schnell in der Praxis anwenden kann.

Außerdem gibt es bei der NRW.BANK noch eine Besonderheit, was die Ausbildung zur/m Kauffrau/mann für Bürokommunikation angeht. Wir machen hier nämlich noch die IHK-Zusatzqualifikation „Bankbetriebswirtschaft“. Warum wir das nicht sofort in unserer Ausbildung machen können? Ganz einfach, wir haben keinen Schalterdienst. Zu uns kommt keiner mit seiner EC-Karte und möchte Geld abholen oder ein Konto einrichten. Wenn man das bei uns könnte, wäre wir ja keine Spezialbank mehr, sonder so etwas wie die Sparkasse oder Volksbank. Deswegen lernen wir das zusätzlich in der Schule und bei einem externen Trainer. Diese Zusatzqualifikation eröffnet uns natürlich auch gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Aber große Sorgen um Jobsuche müssen wir uns alle hier eigentlich nicht machen. Die Bank bildet nämlich für den eigenen Bedarf aus. Das bedeutet, dass alle, die die Prüfungen bestanden haben, auch bleiben können, wenn sie das möchten. Das ist, in meinen Augen, schon etwas Besonderes in der heutigen Arbeitswelt.

Außerdem erwarten dich hier jede Menge nette Leute, abwechslungsreiche Arbeiten, interessante Erfahrungen und garantiert auch jede Menge Spaß. Ich hoffe, ich konnte dich ein wenig neugierig auf die NRW.BANK machen. Mir gefällt es super hier, und wenn du dir vorstellen kannst, in der Bankenwelt zu arbeiten und gerne Schreibtischtäter werden möchtest, bist du hier genau richtig.

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