gamescom als Anregung für das Auszubildenden-Recruiting

gamescom

Die gamescom in Köln zog jungen Menschen in Massen an

Vom 21- bis 25. August fand dieses Jahr wieder die gamescom, die weltweit größte Messe für interaktive Unterhaltungselektronik, in Köln statt. Anlass auch für mich dieses Jahr der Messe einen Besuch abzustatten, da hier die Area “gamescom Jobs & Karriere” ein Magnet für viele junge Menschen ist, die einen Beruf in der Branche lernen möchten. Ich möchte hier kurz meine Eindrücke loswerden und ein paar Anregungen geben, da ich denke, dass auch wir im Bereich Auszubildenden-Recruiting von der Games-Industrie viel lernen können – besonders wie man Jugendliche begeistern und modern ansprechen kann.

Begeisterung auf der gamescom

So sieht Begeisterung aus

Zu beschreiben was auf der gamescom abgeht, ist wahrlich schwer, wenn man es nicht mit eigenen Augen gesehen hat. Vergessen Sie komplett Ihre Eindrücke von klassischen HR-Messen, Berufswahlmessen oder auch die der etwas moderneren Varianten wie Azubi-Speeddating-Events o.ä. . Lesen Sie hierzu auch unseren Magazin-Beitrag vom letzten Jahr. Durch die Gänge der Messe Köln schlängeln sich unzählige junge Menschen – einen solchen Besucherandrang dürfte jeden Messe-Veranstalter vor Neid erblassen lassen. Angelockt von modernsten Messeständen, ausgestattet mit LED-Anzeigen, wummernden Bässen und jungen Angestellten zeigt die Industrie was sie drauf hat. Auch im Bereich “Jobs & Karriere” sucht man Krawatte und Kostüm vergebens. Das “Du” zwischen den Firmen und potentiellen Bewerben gehört zum Standard. Und es zieht – Messestände an denen Studiengänge wie “Games Engineering” präsentiert werden, ziehen die jungen Leute in Massen an. Auf keiner anderen Messe, habe ich einen solchen Andrang bei potentiellen Arbeitgebern erlebt.

Karriere gamescom

Interesse am Studiengang “Games Engineering”

Nun kann man natürlich anmerken, dass diese Branche ein schier unglaubliches Wachstum hat und eine Menge Geld zur Verfügung steht. Dennoch kann man meiner Meinung nach viel lernen bzw. sich ein wenig etwas abgucken kann nicht schaden – vor allem wie man mit Jugendlichen kommunizieren sollte, was Jugendliche anspricht und wie man sie begeistern kann. Und das muss nicht immer nur mit Hilfe von Ballerspielen sein, sondern oft reicht ein moderner, junger, offener und vor allem freundlicher Auftritt, um sich als Arbeitgeber (oder Ausbildungsbetrieb) zu präsentieren. Auch wir im Ausbildungsmarketing müssen hier jünger, frecher und offener werden – nur so werden wir das Thema Ausbildung und Berufswahl für Jugendliche erlebbar machen können. Machen Sie sich doch selbst ein Bild: nächstes Jahr findet die gamescom vom 13. bis 17. August statt. Ein Besuch lohnt sich.

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2 Responses to gamescom als Anregung für das Auszubildenden-Recruiting

  1. Patrick says:

    Um neue, gute Auszubildende zu bekommen, muss man heute eben neue Wege gehen und die jungen Leute in ihrer eigenen Welt abholen. Das wurde in diesem Fall sehr gut erkannt und offensichtlich gut umgesetzt. Und dazu sind wie oben korrekterweise genannt keine Krawatte und keine Ballerspiele notwendig.

    Gruß Patrick

  2. Ray says:

    Sogenannten kreative Berufe sind natürlich immer gefragt, aber genau wie in anderen Bereichen gilt auch in der Games-Branche, dass ein kleines bischen Talent eben kaum reicht, um hier erfolgreich bestehen zu können. Das sollte man den Interessanten nicht verschweigen.

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