Mit welchen Problemen habt ihr zu Kämpfen?
Naja ich denke, der Titel sagt schon alles. Um es noch einmal genauer zu formulieren: Ich denke jeder hat verschiedene Probleme in diesem job, hier wollte ich einfach Fragen welche Probleme das sind egal ob große oder kleine. Ich habe das Problem, dass viele eltern sehr zurückhaltend mir gegenübersind und den eindruck machen als ob sie denken würden, ich würde bestimmte dinge mit ihren Kindern tun wollen...(denke mal, dass muss ich nicht weiter ausführen! hab es extra so wenig provokant wie möglich geschrieben)
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Also ich bin jetzt seit dem 7. September im Hort-Praktikum !!! Waahhh ich könnte manchmal so ausrasten. Da steht so ein kleiner Stepke vor dir und hat die große Fresse (entschuldigt meine Ausdrucksweise), da guckst du erstmal nicht schlecht. Generell ich habe mit den Kindern eine Wunschliste angefangen, wo wir alle Wünsche gemeinsam erfüllen. (z.B. Schnitzeljagd, Picknick, Experimente, Basteln, ...) Mein Ziel war die Brutalität, das Ausgrenzen einzelner Kinder zu unterbinden und das Gruppengefühl ("Wir sind eine starke Truppe") zu stärken. Aber... Ich bezahle von meinem eigenen Geld, alles was wir brauchen und die Kinder schätzen das gar nicht! Ich bin froh das ich nur noch 5 Tage arbeiten muss und dann endlich dieses stressige Kapitel angehackt habe. Die Hortkinder wollten sich gern noch etwas Geld verdienen und da dachte ich mir, dass wir schöne Gestecke und Weihnachtsterne (Aurelio Stern) verkaufen! Heute haben wir die Gestecke noch gemacht und Morgen findet unser kleiner Waldwichtel Weihnachtsmarkt statt! Vormittags bin ich in der Krippe (12 Monate - 30 Monate) !!! Das fetzt voll und ich liebe die Arbeit mit kleinen Kindern. (die sind noch nicht so frech) Ich denke jeder kämpft jeden Tag mit schwierigen Situationen. Ich persönlich habe durch die vielen negativen Sachen einiges mitgenommen und daraus gelernt!
hey kim ich sehe das genau so wie annegret jeder kiga jede kita ist/ sind anders... und wenn deine deutschlehrerin meint sie müsste so etwas behaupten ist das falsch denn sie kann sagen was sie denkt doch kennt sie nicht die hintergründe ich habe auch schon viele probleme hinter mir aba meine familie stand immer hinter mir und hat mich unterstützt eine meiner lehrerinnen hat auch zu mir gesagt ich sollte lieber etwas anderes machen aba NUR weil das EINER behauptet heißt es noch lange nicht das es so ist... natührlich ist man betroffen und es sitzt tief wenn man so etwas hört aba denk doch mal daran was du für schöne zeiten du hinter dir hast mit kindern etc... und was du schon für komplimente bekommen hast das du mit kindern gut umgehen kannst... und wenn nicht dann frag doch einfach mal in ein paar einrichtungen nach wie sie dich fanden...;) also wirklich kopf hoch ich hab auch nicht aufgegeben und hab es bis jez noch nicht bereut...8):D
Also als erstes würde ich meiner Deutschlehrerin beweisen das sie überhaupt keine Ahnung hat. Wenn es dein Traumberuf ist, dann kämpfe dafür. Meine Praktika waren auch nicht immer perfekt! Es gab auch richtige Scheiß-Tage! Aber ich würde mich durch nichts abbringen lassen meinen Traum zu verwirklichen! Also überleg es dir gut ob das wirklich aufgeben willst. Oder du beginnst an einer anderen Schule nochmal und wenn die fragen stellen, sagst du einfach das du mit der Schule nicht zurecht kamst. Also überleg dir vorher genau ob du wegen dieser doofen Lehrerin alles versauen willst! PS: Kopf hoch und cool bleiben !!! 8)
Meine Probleme am Anfang der Ausbildung waren, dass ich mich sehr schlecht in die Klasse reinfinden konnte.;( Ich habe ein halbes Jahr dafür gebraucht um dort richtig anzukommen. Bis auf weiteres kam ich schulisch auch nicht sonderlich zurecht, da wir direkt am Anfang meiner Ausbildung einen Todesfall in der Familie hatten und mich das sehr mitgenommen hat. Schulisch... die Noten haben nicht gepasst, ich hab manches nicht gleich von Anfang an verstanden und brauchte erst eine gewisse Zeit um dahinter zu kommen und gerade das letzte, alles entscheidende Praktikum hab ich total vergeigt. Nachher hat mir meine Deutschlehrerin gesagt, dass ich unfähig bin, Erzieherin zu werden. ;( Das hat mich im nachhinein zu dem Entschluss gebracht, dass ich die Ausbildung nicht weiter mache. Ich habe erst ein Jahr hinter mir und höre nun auf! Mir hat das im Kindergarten auch nicht besonders gefallen - vor allem da wir in der Gruppe zwei Kinder hatten, mit denen nicht nur wir Praktikanten sondern selbst Erzieherinnen überfordert waren. Nur wurde dagegen scheinbar nichts unternommen und die haben alles einfach so hingenommen. Kurzum gesagt, ich bin froh, dass ich da weg bin! Eigentlich ist es aber schon schade, weil Erzieherin schon seit der 9.Klasse mein Berufswunsch war. Ich wollte nur mit Kindern und Jugendlichen zusammen arbeiten, die im Heim oder ähnliches leben, Hilfe brauchen und all sowas. Es bestand ja auch die Möglichkeit mit behinderten Kindern zu arbeiten und da hätte ich im Anschluss an die Ausbildung mitunter schon einen Job gehabt. :-/ Was ich nun machen werde, weiß ich noch nicht so genau!
Also, ich hab als erstes das Problem, dass ich ziemlich schüchtern bin und immer so meine 2 Tage brauche um richtig anzukommen und wohlfühlen ist dann meistens so nach einer Woche !!! :( Aber ich hatte letztes Jahr im März mein Prüfungspraktikum und das war ganz easy und superschön. Ich hatte die Gruppe 2 bis 3 -jährige und morgens treffen sich alle in einem Spielzimmer und nachmittags auch, wenn nur noch wenige Kinder da sind. Eines nachmittags haben alle unten schön gespielt und da ist das eine Problemkind (damals 4 Jahre) vor Wut mit einem Plastebügeleisen geworfen und fast die kleinste (damals 1 Jahr und ein paar Monate) vom Stuhl geschossen. Da bin ich zu ihr hin und hab ihr das erklärt das es nicht nocheinmal machen soll und was da alles passieren kann. Aber diese meinte nur: "Halt dein Maul du Schlampe!" Diesen Satz werde ich nie vergessen. Das einzigste was ich darauf sagte ist:"Du setzt dich jetzt hier hin und wenn du dich wieder beruhigt hast, kannst du dich entschuldigen und weiterspielen!" Das ist immer so meine Befürchtung, dass ich mehrere solche Kinder in meiner Gruppe habe. Ab 23.Februar habe ich für 3 Monate wieder in der Einrichtung Praktikum und ich hoffe, dass ich nicht in diese Gruppe komme. Das Mädchen tut mir eigentlich so Leid, aber man kann machen was man will, sie lässt keinen an sich heran und reagiert oft brutal oder lautstark. :( Nun ja ... und auch manche denken halt, weil man neu ist, können sie mit einem machen was sie woll´n !! Aber da habe ich mir bis jetzt immer zu helfen gewusst. L.G. Annegret
Also, aus meiner Praxiserfahrung an der OGGS kann ich von einem großen Problem berichten: An der Schule ist der Ausländeranteil sehr hoch, viele Kinder stammen aus türkischen Familien. Bei diesen Kindern ist es häufiger vorgekommen, dass sie sich nichts haben sagen lassen von uns Erzieherinnen... Bei einem männlichen Kollegen war es nicht sooooo extrem, aber auch er brauchte viel Überredungskunst, diese Kinde zu etwas zu motivieren. (Aussage der Kinder:" Papa hat gesagt, wir sollen nur auf Mama und Papa hören... Ihr habt uns ganrichts zu sagen" ) Die Eltern dieser Kinder haben auch überhaupt nicht mit sich reden lassen, und wehe es wurde mal Kritik geübt. Es ging in einem Fall sogar soweit, dass meine Chefin von einem Vater bedroht wurde; und das vor den Augen der Kinder:O... Also schon harter Tobak... Selbst heute, 2 Jahre nach diesem Vorfall habe ich noch daran zu knabbern. Und dennoch ist es mein absoluter Taumjob, denn die positiven Erinnerungen überwiegen zum Glück:)

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