Interview Kaufmann/-frau Spedition und Logistikdienstleistung, Unbekannt

Im Interview mit erfährst du mehr über die Ausbildung als Kaufmann/-frau Spedition und Logistikdienstleistung.
Wie weit bist du mit deiner Ausbildung, was hast du noch vor Dir?
Ich bin jetzt im zweiten Ausbildungsjahr. Nach der Ausbildung strebe ich ein wirtschaftliches Studium an. Wenn möglich in die logistische Richtung. Schwerpunkte hoffentlich Unternehmensführung und Marketing.
Wann stehst du morgens auf?
Immer 1,5 Stunden vor Beginn. An Arbeitstagen 05:30 Uhr und an Schultagen 06:00 Uhr. Eine Stunde reicht zum fertig machen. Die Restliche halbe Stunde ist für den Fahrtweg.
War es einfach eine Ausbildung zu finden?
Naja, bei vielen Speditionen beworben und zum Glück eine Stelle bekommen.
Welchen Schulabschluss hast du? Wie würdest du deinen Abschluss (nach Noten) einstufen?
Mit dem Abitur ist man natürlich klar im Vorteil, aber mit der mittleren Reife ist das auch möglich. Selbst mit einem eher mäßigen Abiturdurchschnitt kann man eine Stelle bekommen. Eigentlich nur die großen Unternehmen schauen auf die Noten. Obwohl es bei dieser Ausbildung nicht darauf ankommen sollte.
Hast du vor deiner Ausbildung ein Praktikum gemacht?
Verschiedene Schulpraktika. Während der Prüfungen zum Abitur sogar ein freiwilliges kleines Praktikum für ein paar Tage in einer Spedition. Manche Unternehmen sehen dies auch als Voraussetzung an. Dabei hat sich der Wunsch geäußert, in einer Spedition zu arbeiten.
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Wie bist du auf die Ausbildung gekommen, was war der Anlass für deine Berufswahl?
Ich habe mich im Internet schlau gemacht, was es alles für Unternehmen in der Region gibt. Außerdem hilft einen das Stellenportal von der Arbeitsagentur und meinestadt.de weiter. Letztendlich war, wie schon geschrieben, ein Praktikum der Einstieg in dieses Berufsfeld.
In was für einem Betrieb arbeitest du?
In einem Unternehmen, welches vorrangig Automotive macht. Also KFZ-Teile von einem Werk zu dem anderen fährt, bzw. Teile von Zulieferern abholt.
Was magst du besonders an deiner Ausbildung?
Den Einblick in die verschieden Abläufe eines Transportes. Das Zusammenspiel von Wirtschaft und Transportgewerbe. Die tägliche Herausforderung seinen Fuhrpark auszulasten.
Was macht dir weniger Spass in der Ausbildung?
Man sollte sich darauf einstellen Überstunden zu machen - täglich. Vor allem in der Disposition. Der Abteilung, welche Ladungen sucht und die LKW "auf Reisen schickt". Auch kann es vorkommen, dass man selber mal auf Reisen geht. Zum Beispiel kleinere Sendungen abholt oder ausfährt. Zudem wird man häufig im Lager eingesetzt. Man sollte deshalb keine "Angst" für Gabelstaplern und Hubwagen haben!
Welche 3 Talente / Fähigkeiten sollte ein Azubi für eine Ausbildung als Kaufmann/-frau Spedition und Logistikdienstleistung mitbringen?
1. Teamfähigkeit, wegen der Arbeit mit Kollegen und Fahrern 2. Verhandlungsgeschick, wegen der Aushandlung von Preisen 3. Durchsetzungsvermögen, nicht jeder Fahrer macht das, was er soll ;-)
Würdest du die Ausbildung nochmal machen?
Ja.

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