Interview Chemielaborant/-in, Unbekannt

Im Interview mit erfährst du mehr über die Ausbildung als Chemielaborant/-in.
Wie weit bist du mit deiner Ausbildung, was hast du noch vor Dir?
Ich bin im 3. Lehrjahr, habe den 1. Teil der Abschlussprüfung hinter mir. Vor mir liegt jetzt noch ca. 1 Jahr, bis Ende Februar 2010.
Wann stehst du morgens auf?
Unterschiedlich. Zur Zeit stehe ich um 6.30 Uhr auf. Ich brauch morgens meine Zeit um wach zu werden und zu frühstücken. Im Moment fang ich um 8.00 Uhr an zu arbeiten. In anderen Instituten musste ich aber auch erst um 9.00-9.30 Uhr da sein, d.h. ich konnte später aufstehen. Ist halt abhängig vom Arbeitsbeginn.
War es einfach eine Ausbildung zu finden?
Nein, für mich nicht. Ich war spät dran, weil ich voher 1 Jahr studiert hab, das aber nichts für mich war und ich mich somit erst spät beworben habe. Ich hatte Glück, dass an der TU Braunschweig ein Azubi abgesprungen ist und ich diesen Platz bekommen habe. Ich habe im Mai/Juni bescheid bekommen, dass ich im September anfangen darf. Also mein Tip: Kümmert euch früh darum!
Welchen Schulabschluss hast du? Wie würdest du deinen Abschluss (nach Noten) einstufen?
Ich hab Abitur mit dem ich persönlich nicht zufrieden bin. Schnitt von 3,0. Für meine Ausbildung ist Abitur schon vorteilhaft finde ich, weil man aus der Schule viel mehr mitbekommt. D.h. aber nicht, dass man es mit einem Realschuabschluss nicht schafft. Die Einstellung ist wichtig.
Hast du vor deiner Ausbildung ein Praktikum gemacht?
Nicht in diesem Bereich. Jeder muss in seiner Schulzeit ein Praktikum machen, aber meines hatte mit meiner Berufwahl nichts zu tun.
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Wie bist du auf die Ausbildung gekommen, was war der Anlass für deine Berufswahl?
Naturwissenschaften waren schon immer mein Ding. Mit Physik und Matheleistungskurs. Gerne hätte ich Chemie noch als Prüfungsfach gewählt, was leider nicht ging. Ich bin nicht sonderlich sprachenbegabt und auch nicht sonderlich begabt in Geschichte und Erdkunde u.ä.. Von daher blieben die Naturwissenschaften, die mir sehr viel Spaß gemacht haben und immer noch machen. Zur Auswahl stand auch Physiklaborant und Chemikant. Beides wäre aber für mich nicht das richtige gewesen. Das weiß ich heute.
In was für einem Betrieb arbeitest du?
Ich arbeite an der Technischen Universität Braunschwweig und bin Azubi des Institutes für Ökologische und Abfallanalytische Chemie. Wobei ich nicht nur dort arbeite, sondern durch die einzelnen Bereiche der Chemie der TU wandere. Zur Zeit bin ich im Institut für Lebensmittelchemie.
Was magst du besonders an deiner Ausbildung?
Das sie abwechslungsreich ist. Ich finde es spannend, die einzelnen Bereiche der Chemie kennen zu lernen. Man lernt verschiedene Techniken und Praktiken kennen. Und jede Menge nette Menschen. Für mich definitiv richtig. Ich mag meine Arbeit.
Was macht dir weniger Spass in der Ausbildung?
Manchmal macht die Arbeit weniger Spaß. Tagelanges filtriern ödet einen irgendwann an. Das gehört für mich auch dazu. Dafür gibt es wieder Tage an denen man neue Dinge lernt. Und wenn die Ergebnisse, dann noch gut sind, sind die langweiligen Tage vergessen. Ab und zu nervt auch die Berufsschule mit den Klausuren. Wie in der Schule halt. Im Großen und Ganzen bin ich zufrieden.
Welche 3 Talente / Fähigkeiten sollte ein Azubi für eine Ausbildung als Chemielaborant/-in mitbringen?
Er muss offen sein, lernwillig und eine Faible für die Naturwissenschaften haben ( Mathe, Chemie, Physik).
Würdest du die Ausbildung nochmal machen?
Ja, auf jeden Fall! Für mich die richtige Entscheidung.

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