Berufskraftfahrer: “Hinterm Steuer bin ich der Kapitän.”

Tagtäglich werden Güter auf unseren Straßen quer durch das ganze Land bewegt. Die Versorgung übernehmen zum großen Teil LKW´s. Hinterm Steuer sitzen die Könige der Strassen: Berufskraftfahrer. Nur die wenigsten wissen aber, dass man eine Ausbildung zum Berufskraftfahrer machen kann. Wie diese abläuft und was das Tolle an dem Job ist, hat uns Mike in einem kurzen Interview erzählt.

LKW-Fahrer hinterm Steuer

Mike: “Man muss den Job schon lieben.”

azubister: In welchem Betrieb hast du deine Ausbildung gemacht?

Mike: Meine Ausbildung habe ich bei Alfred Talke Logistic Services, ein weltweites Chemieunternehmen aus Hürth bei Köln, absolviert.

azubister: Welchen Schulabschluss hast du?

Mike: Vor meiner Ausbildung habe ich den Realschulabschluss mit Qualifikation gemacht. Nach dem Bestehen der Ausbildung habe ich zusätzlich noch das Fachabitur erlangt.

azubister: Wie lief Ausbildung ab?

Mike: Die ersten Monate musste ich im Lager bzw. in der Werkstatt aushelfen. Die Werstatt ist ein wichtiger Bestandteil der Ausbildung. Nachdem ich den Führerschein bestanden habe, ging es eigentlich nur noch auf Tour – anfangs mit einem erfahrenen Kollegen, später auch alleine.

azubister: Warum hast du dich für diesen Ausbildungsberuf entschieden?

Mike: Ich glaube, man muss schon vorgeschädigt sein. Soll heißen, dass man durch Bekannte oder Verwandte den Job schon kennt. Bei mir ist es mein Vater. Ich bin mit diesem Job quasi aufgewachsen.

azubister: Was gefällt dir am Besten und was nicht so sehr?

Mike: Positiv ist die Verantwortung, die man übertragen bekommt. Dazu kommt, dass man viele, viele Menschen, Länder und Kulturen kennenlernt. Nicht so toll ist, dass man eben sehr viele Stunden am Tag nur für die Arbeit aufwenden muss. Soziale Kontakte sind nur sehr schwer zu halten.

azubister: Als LKW-Fahrer unterliegst du vielen gesetzlichen Regelungen im Straßenverkehr. Ist es schwer alles zu beachten und sich an die Lenk- sowie Ruhezeiten zu halten?

Mike: Dran denken ist nicht wirklich schwer. Sich dran zu halten dagegen sehr. Termin- und Zeitdruck ist schon zu spüren. Aber wenn man den richtigen Draht zu seinem Disponenten hat (diese wissen über Lenk- und Ruhezeiten Bescheid) geht auch das.

azubister: Was sollten Azubis unbedingt mitbringen, wenn sie eine Ausbildung zum Berufskraftfahrer beginnen wollen?

Mike: Eigenen Kopf, starke Nerven und die Liebe zu diesem Job.

azubister: Versuche deine Ausbildung in einem Satz zu beschreiben.

Mike: Es kann ein (Alb-)Traum sein :-)