Ausbildung bei IKEA – Hier zählt das TEAM

Wer kennt IKEA nicht? Das schwedische Möbelhaus mit seinen Filialen auf der ganzen Welt. Unzählige Studenten und Azubis haben sich hier für die erste eigene Bude mit den nötigsten Möbeln ausgestattet. IKEA ist aber nicht nur größtes Möbelhaus sondern auch Ausbildungsbetrieb. azubister hat sich von Eva, Auszubildende zur Kauffrau im Einzelhandel im 2. Ausbildungsjahr im IKEA Einrichtungshaus Koblenz, über die besondere Berufsausbildung bei IKEA berichten lassen.

Das Bewerbungsverfahren

azubister: Eva, wie lief das Bewerbungsverfahren bei dir ab?

Azubi von IKEA

Eva ist begeistert über ihren Ausbildungsbetrieb IKEA

Eva: Ich habe mich nach meinem Abitur 2011 online bei IKEA zuerst als Handelsfachwirtin beworben. Die Bewerbungen laufen generell online ab. Hier hat man auch ein eigenes Profil und kann zudem weitere Dokumente hochladen. Anschließend wird man vom Unternehmen durch Emails auf dem Laufenden gehalten und über den weiteren Verlauf unterrichtet. Mein Fall war allerdings etwas Besonderes: als erstes habe ich eine Mail bekommen, dass die Bewerbung soweit gefallen hat und ich über die nächsten Schritte weiter informiert werde – leider habe ich dann lange nichts mehr gehört und Ende Juli einen Anruf bekommen, ob ich noch Interesse habe. Daraufhin wurde mir angeboten, zuerst eine Ausbildung zur Kauffrau im Einzelhandel und später den Quereinstieg zur Handelsfachwirtin zu machen oder mich intern weiter zu bilden. Da mein Wunschstandort Hanau schon voll war, wurde ich nach Koblenz vermittelt und hatte eine Woche später ein Gespräch mit Kerstin, der Verkaufsleiterin in Koblenz. Kurze Zeit später war ich zum Probearbeiten in der Filiale und bin dann nach Koblenz gezogen, um hier zum 01.08.2011 meine Ausbildung zu starten.

azubister: Wie sollte man sich zum Vorstellungsgespräch kleiden?

Eva:  Ich persönlich hatte eine Jeans, eine Bluse und Ballerinas an. Ein ordentliches und gepflegtes Äußeres ist wichtig, so dass man sich selbst wohl fühlt.

Die Arbeit bei IKEA

azubister: Wie läuft ein typischer Arbeitstag bei IKEA ab? Was macht besonders Spaß?

Eva: Es ist schwierig einen typischen Arbeitstag bei IKEA zu beschreiben, denn uns erwartet täglich etwas Neues! Wir durchlaufen in unserer Ausbildung so gut wie alle Bereiche des Unternehmens, von der Logistik bis zum Kundenservice und natürlich alle Abteilungen des Verkaufs, sowohl in der Markthalle, als auch in der Möbelausstellung. Zu Beginn der Ausbildung bekommt man eine Stammabteilung zugewiesen. In dieser wird man später bei der mündlichen Prüfung auch geprüft, das ist sozusagen der Schwerpunkt.  Mein „typischer“ Arbeitstag sieht so aus: Die Frühschicht fängt in der Regel um 9:30 an, in dieser Zeit hat man die Möglichkeit, einmal durch die Abteilungen zu gehen und alles für den Tag vorzubereiten. Die PCs an den Infoständen werden hochgefahren, Lichter werden angemacht und die letzten Spuren vom Vortag werden beseitigt. Um zehn Uhr haben wir dann die Aufgabe, den “Gurt” zu öffnen, die Kunden zu begrüßen und sie in die Ausstellung zu lassen. Den Tag verbringt man dann vorwiegend mit Kundengesprächen – Sofas und Büromöbel sind zum Teil sehr beratungsintensiv. Besonders viel Spaß macht mir der Kontakt zu den Kunden in Verbindung mit den täglich anfallenden kaufmännischen Tätigkeiten, die Abwechslung durch die ständig wechselnden Abteilungen, sowie die Übernahme von eigenen Projekten. Hinzu kommt natürlich auch der klasse Teamspirit: IKEA ist für mich eine zweite Familie geworden!

azubister: Du hast es eben angesprochen mit den “eigenen Projekten”? Was gibt es für Besonderheiten in der Ausbildung? Werdet ihr vom Unternehmen unterstützt?

IKEA Team

Bei IKEA besonders toll: der klasse Teamspirit

Eva: Einmal wöchentlich gibt es die Azubirunde mit allen Azubis: hier erfolgt ein Austausch untereinander mit einer „Wer-macht-was-Runde“, Referate werden gehalten und man bekommt Hilfe beim Schreiben des Berichtshefts. Für die Azubis gibt es in jeder Abteilung zuständige Paten sowie einen Verantwortlichen, der sich in der Personalabteilung um alle kümmert. Daneben gibt es betriebsinterne Schulungen und es werden für jede Abteilung Start- und Abschlussgespräche geführt. Die persönliche Entwicklung wird bei IKEA einfach gut gefördert.

azubister: Was ist das Besondere an einer Ausbildung bei IKEA?

Eva: Fehler machen ist erlaubt 🙂 . Als Azubis sind wir immer “on top” geplant, d.h. bei der Einsatzplanung werden wir zusätzlich eingeplant und haben so auch immer wieder Zeit uns zurückzuziehen, wenn wir beispielsweise für Prüfungen lernen müssen. Daneben gibt es verschiedene Azubi-Projekte (jedes Jahr gestalten wir Azubis zu Weihnachten das Kundenrestaurant um) sowie eine Azubi-Fahrt. Weihnachts- und Urlaubsgeld wird auch gezahlt. Die Ausbildungsvergütung ist sehr attraktiv und es besteht auch durchaus die Chance, einen sogenannten “Mobilen Monat” in einem IKEA Einrichtungshaus im Ausland zu absolvieren.

azubister: Wie lange braucht ihr Azubis um ein typisches IKEA-Möbel aufzubauen? Schneller als der normale Kunde?

Eva: Ich glaube durch das Aufbauen einiger Musterstücke, typisch wäre hier zum Beispiel unser BILLY Regal, sind wir bestimmt schneller als Kunden, die zum ersten Mal mit IKEA Möbeln und deren Aufbauanleitungen in Berührung kommen. Wichtig ist vor allem Geduld! Aber Übung macht den Meister und umso schöner ist es wenn alles fertig ist und schön aussieht!

Ihr wollt mehr über IKEA wissen? Eva berichtet regelmäßig auf dem Azubiportal Ausbildung.IKEA.de im Blog. Reinklicken lohnt sich! Freie Ausbildungsplätze bei IKEA: jetzt bewerben!

Video: Einblicke in die Ausbildung bei IKEA