Duales Studium bei Transgourmet

Ein Duales Studium stellt an Auszubildende hohe Anforderungen, bringt aber auch enorm viel Spaß und lockt mit hervorragenden Karriereaussichten für Absolventen. Sascha hat bei Transgourmet vor Kurzem ein Duales Studium begonnen und stand azubister für ein Interview bereit.

Auszubildender auf Flurförderfahrzeug

Auch als Dualer Student kommt die Praxis nicht zu kurz

azubister: Für welchen Studiengang hast du dich entschieden?

Sascha: Ich mache bei Transgourmet das Duale Studium Betriebswirtschaftlehre in der Fachrichtung Spedition und Logistik.

azubister: Warum hast du dich für ein Duales Studium entschieden? Was hast du davor gemacht?

Sascha: Nach meinem Abitur habe ich bereits eine Ausbildung zum Kaufmann für Bürokommunikation abgeschlossen. Im Anschluss daran, habe ich noch ein Jahr als Angestellter gearbeitet, um Berufserfahrung zu sammeln. Bereits vor meiner ersten Ausbildung war mir aber klar, dass ich gern studieren würde. Zudem wollte ich die frisch erworbenen Praxis-Erfahrungen nicht gleich wieder ruhen lassen, sodass ich mich für das Duale Studium entschieden habe. Ausschlaggebend waren besonders die Rahmenbedingungen. Der regelmäßig wechselnde Zyklus von Theoriephasen in der Hochschule und den Praxisphasen im Unternehmen, spricht mich nach wie vor an.

azubister: Wie hast du dich auf das Studium beworben?

Sascha: Nach Recherchen in verschiedenen Medien, bin ich schlussendlich auf das Angebot von Transgourmet aufmerksam geworden. Beworben habe ich mich mit einem Jahr Vorlauf in Mainz, dem derzeitigen Sitz der Zentrale, die aber zur Zeit nach Riedstadt umzieht.

azubister: Erzähl uns doch von deiner Ausbildung. Wie läuft das ab?

Sascha: Offizieller Start des Studiums ist Anfang Oktober gewesen. Die Ausbildung begann aber bereits am 1. August mit einer Art “vorbereitendem Praktikum”. In diesen ersten 12 Wochen galt es besonders die Basis- bzw. Grundkenntnisse zu erwerben, für die im Studium nur begrenzt Zeit zur Verfügung steht. Diese Zeit war besonders dem Lager gewidmet, um Abläufe, Zusammenhänge und Eindrücke zu erkennen sowie zu verstehen. So haben wir neben der Kommissionierung von Ware, dem Warenein- und Warenausgang auch die Nachtschicht oder das Ausliefern beim Kunden miterleben können. Nach den ersten 12 Wochen begann die erste Theoriephase in der Hochschule. Im ersten Semester sind besonders die grundlegenden betriebswirtschaftlichen Themen Inhalt der Vorlesungen: Finanzbuchführung, Wirtschaftprivatrecht, Logistikgrundlagen und Wirtschaftsgeographie. Die Vorlesungen sind auf 90 Minuten begrenzt, oftmals hat man jedoch zwei bis drei Blöcke eines Faches hintereinander. Folglich ist der Stundenplan festgelegt und vollgepackt, sodass sich manche Tage bis 20:00 Uhr gestalten.

azubister: Wirst du auch an verschiedenen Standorten eingesetzt?

Sascha: Ja, aber größtenteils werde ich mich am Standort Berlin aufhalten, aber für mindestens zwei Praxisphasen (drei Monate) werde ich in der Zentrale oder an anderen Standorten eingesetzt.

azubister: Ein duales Studium stellt an die Auszubildenden hohe Anforderungen: wie kommst du mit der Kombination Studium/Ausbildung zurecht?

Sascha: Zum jetzigen Zeitpunkt kann ich noch kein Patentrezept nennen, um zu sagen, wo genau Probleme sind oder nicht. Zu sagen ist aber, dass alles zu schaffen ist. Der Aufwand ist deutlich größer als ich ihn bisher in der normalen Ausbildung kennengelernt habe. Auch in der Hochschule setzt man ein anderes Engagement voraus, was aber nicht heißen soll, dass unmenschliches verlangt wird. Die Theoriephase ist nach einem so genannten Workload berechnet, d.h. die Vorlesungen sind analog zum Arbeitsaufwand in normalen Praxisphasen angelegt. Es gibt also schon lange Tage, dafür aber auch als Ausgleich freie Tage, die für die Vor- und Nachbereitung genutzt werden können. Das Selbststudium lässt sich damit sehr gut umsetzen.

azubister: Was sollten Bewerber an Voraussetzungen mitbringen?

Sascha: Ich denke heutzutage ist ein vernünftiger Schulabschluss, unabhängig von der Art der Schule, unersetzlich.Für das Duales Studium benötigt man aber ein Abitur oder Fachabitur. Sind dazu Engagement, Initiative und Selbstständigkeit keine Fremdwörter, steht der Bewerbung bei Transgourmet nichts mehr im Wege

Im Anschluss an das Interview hat uns Sascha noch einige Unternehmens-Details zu Transgourmet GmbH genannt: Das Unternehmen bietet als Vollversorger ein umfassendes Sortiment an Lebensmitteln, Ge- und Verbrauchsgütern sowie Küchenausstattungen aus einer Hand. Mit über 35.000 Kunden, über 3.300 Mitarbeitern und rund einer Milliarde Euro Umsatz zählt Transgourmet zu den führenden Unternehmen am Markt.

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