Thema Marketing

Interview Kaufmann für Dialogmarketing

Marketing bezeichnet die Absatzwirtschaft, also den Bereich eines Unternehmens, dessen Aufgabe es ist Waren und Dienstleistungen zu vermarkten. Heute werden hierzu viele unterschiedliche Kanäle genutzt wie zum Beispiel Fernsehen und Onlinewerbung.

Andreas hat eine Ausbildung zum Kaufmann für Dialogmarketing gemacht und uns erzählt wie es ist in der Berufsbranche Marketing zu arbeiten.

azubister: Wie alt bist du bzw. wie alt warst du als du deine Ausbildung begonnen hast?

Andreas: Ich bin mittlerweile 25 Jahre alt und habe meine Ausbildung am Alter von 21 Jahren begonnen.

azubister: In welchem Betrieb hast du deine Ausbildung zum Kaufmann für Dialogmarketing gemacht?

Andreas: Ich habe meine Ausbildung bei der Deutschen Telekom AG im Bereich Kundenservice absolviert.

azubister: Was musstest du in deiner Ausbildung alles machen? Beschreib uns doch einen ganz normalen Tag.

Andreas: Der überwiegende Teil meiner Ausbildung bestand in der Abfrage der „Hotline“, d.h. Kunden haben mich angerufen und ich habe Ihnen z.B. Fragen zu ihrer Rechnung beantwortet, habe sie auf neue Produkte beraten oder habe Beschwerden bearbeitet. Dabei saß ich im sogenannten 2nd-Level-Support, d.h. zu mir wurden die Anliegen durchgestellt, die der 1st-Level Support nicht beantworten konnte, weil sie zu komplex oder zu zeitintensiv waren. Zudem gehörte auch die Assistenz der Teamleitung zu meiner Ausbildung. Ich habe z.B. Schichtpläne erstellt und Teamrunden moderiert, in denen aktuelle Veränderungen im Unternehmen vorgestellt wurden. Ein ganz besonderer Teil meiner Ausbildung war das Projektmanagement. Mit einigen anderen Auszubildenden zusammen habe ich ein vollständiges Projekt vorbereitet und durchgeführt. Es ging darum, mit welchen Maßnahmen man die Produktivität und Motivation der Mitarbeiter steigern könnte.

azubister: Warum hast du dich für diesen Ausbildungsberuf entschieden?

Andreas: Ich habe mich schon immer für den Bereich „Kundenservice“ (engl. CRM) interessiert und konnte in einem renommierten Unternehmen wie der Deutschen Telekom alle Grundlagen erlernen und eine qualitativ wirklich hochwertige Ausbildung genießen.

azubister: Was gefällt dir am Besten und was nicht so sehr?

Andreas: An meiner ganz persönlichen Ausbildung gefielen mir die Freiheiten, die mein Ausbildungsbetrieb mir in der Gestaltung meiner Ausbildung gelassen hat. Ich habe z.B. viele andere Bereiche der Telekom, wie den technischen Außendienst oder die Shops, kennenlernen dürfen. Gleichzeitig weiß ich aber auch, dass andere Ausbildungsbetriebe diese Freiheiten nicht gewähren und Auszubildende dort wirklich drei Jahre lang „den ganzen Tag nur telefonieren“. Das wäre natürlich auf Dauer etwas langweilig.

azubister: Im Büro kann es manchmal ganz schön stressig werden. Mails, Telefon und Kollegen, die was von einem wollen. Wie gehst du mit stressigen Situationen um?

Andreas: Wichtig ist ein gutes Zeitmanagement. Man muss schnell erkennen können, welche Aufgaben wichtig und/oder eilig sind, und welche auch vielleicht etwas warten können. Aber dieses Zeitmanagement lernt man in der Ausbildung.

azubister: Was sollten Azubis deiner Meinung nach unbedingt mitbringen, wenn sie eine Ausbildung als Kaufmann für Dialogmarketing beginnen?

Andreas: Das Stichwort ist Serviceorientierung. Als Kaufmann für Dialogmarketing darf man sich durch „nervige Kunden“ nicht aus der Ruhe bringen lassen. Es ist wichtig, sich immer wieder in die Lage des Kunden zu versetzen und sich zu fragen „Wie würde ich jetzt behandelt werden wollen?“.

azubister: Wie gings nach deiner Ausbildung weiter?

Andreas: Nach meiner Ausbildung habe ich einen Job als kfm. Angestellter bei ENERCON, dem größten Windenergieanlagenhersteller Deutschlands, im Bereich CRM/Kundenservice begonnen. Zwar ist der Kundenstamm natürlich ein ganz anderer, aber die wesentlichen Inhalten meiner Ausbildung (Verhalten am Telefon, Umgang mit Kunden, Beschwerdemanagement, teamorientiertes Arbeiten, Zeitmanagement, etc.) helfen mir in meinem neuen Job wirklich weiter.

 azubister: Versuch deine Ausbildung in einem Satz zu beschreiben!

Andreas: „Ich bin die Telekom – auf mich ist Verlass!“ Das klingt jetzt nach einem abgedroschenen Firmenslogan, aber schließlich repräsentiert jeder Mitarbeiter im Kundenservice das komplette Unternehmen hinter sich. Den Eindruck, den der Kunde von mir gewinnt, den hat er auch von meinem Unternehmen.

 azubister: Was gefällt dir an azubister? Was würdest du verbessern?

Andreas: Ich finde an azubister gut, dass es Auszubildenden und „Anwärtern“ die Möglichkeit gibt, sich von uns während der Ausbildung branchenübergreifend und flächendeckend über verschiedene Ausbildungsmöglichkeiten zu informieren.