Ausbildung Bergbautechnologe/-in
Die Neuordnung des Berufes Bergbautechnologe/Bergbautechnologin modernisiert die bisherige Ausbildungsordnung Bergmechaniker und erweitert sie zugleich um den Bereich der Tiefbohrtechnik.
Der hohe Mechanisierungsgrad bzw. teilautomatisierte Arbeitsabläufe in Bergbaubetrieben verlangen heute in hohem Maße spezielle Qualifikationen für die bergtechnischen Arbeiten. Dazu gehören insbesondere der fachmännische Umgang mit bergbautechnischen Maschinen, Systemen und Anlagen, die Erstellung und Anpassung des bergmännischen Hohlraumes unter Beachtung geologischer Gegebenheiten sowie die Bewältigung der Rohstoffgewinnungsprozesse. Die Neuordnung trägt dieser Entwicklung Rechnung, indem bisherige Inhalte der Metallbearbeitung deutlich reduziert werden. Dadurch ist auch eine Verkürzung auf drei Jahre Ausbildungszeit möglich.
Zusätzlich eröffnen sich durch die Einbeziehung der Tiefbohrtechnik neue Ausbildungsbereiche im Bergbau bei gleichzeitiger Absicherung des Fachkräftebedarfs in diesen Betrieben. Die neue Struktur des Ausbildungsberufes mit den beiden Fachrichtungen Tiefbautechnik und Tiefbohrtechnik berücksichtigt dabei das breite Spektrum unterschiedlicher Unternehmensprofile und die erforderlichen fachlichen Differenzierungen.
Mit der Modernisierung des Berufes ist erstmals auch die Öffnung der Ausbildung für Frauen vorgesehen.
Ausbildungsdauer:
Drei Jahre
In-Kraft-Treten:
1 August 2009
Tätigkeitsfelder:
Bergbautechnologen/Bergbautechnologinnen führen bergtechnische Arbeiten im Unter- und Übertagebetrieb aus, beispielsweise
- im Steinkohlenbergbau,
- im Kali- und Steinsalzbergbau,
- im Erzbergbau,
- in Betrieben der Tiefbohrtechnik,
- in Betrieben der Untertagedeponien,
- in sonstigen Betrieben der Rohstoffgewinnung.
Berufliche Qualifikation
Bergbautechnologen und Bergbautechnologinnen:
- nehmen Maschinen, Systeme und Anlagen der Bergbautechnik in Betrieb, bedienen und warten sie,
- montieren und demontieren Maschinen, Systeme und Anlagen der Bergbautechnik,
- bearbeiten Werkstoffe und wenden Steuerungstechnik an,
- beurteilen Grubengebäude und analysieren geologische Gegebenheiten,
- führen logistische Prozesse der Transport- und Fördertechnik durch,
- wirken bei der Anpassung und Dimensionierung des bergmännisch hergestellten Hohlraumes mit,
- beachten die Vorschriften des Arbeits-, Gesundheits- und Umweltschutzes,
- arbeiten qualitäts-, team- und prozessorientiert.
Bergbautechnologen und Bergbautechnologinnen in der Fachrichtung Tiefbautechnik:
- fahren Grubenbaue auf, unterhalten, verwahren und sichern diese,
- ermitteln bewetterungs- und klimatechnische Gegebenheiten und Anforderungen und leiten entsprechende Maßnahmen ein,
- wirken bei Lagerstättenerschließungen mit,
- wenden Vortriebs- und Gewinnungsverfahren an,
- bringen Versatz und Deponiematerial ein,
- nehmen Fahrungssysteme in und außer Betrieb und nutzen diese.
Bergbautechnologen und Bergbautechnologinnen in der Fachrichtung Tiefbohrtechnik stellen Bohrlöcher her und kontrollieren diese, wirken bei der Bohrlochmessung und Zementierung mit, bearbeiten Bohrspülungen und setzen sie ein, überwachen die Prozessabläufe der Bohrtechnik und der Rohstoffgewinnung.
Fragen Bergbautechnologe
Bundeswehr
FOM Hochschule
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Mitglieder:8
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Lehrstellen:1
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Kategorie:
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Typ:
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Dauer:36 Monate
Mitglieder der Ausbildung
Marian
Alexander
Chris
Peddy
John
Regina



