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Ausbildung im Bereich Elektrik

Ausbildung im Bereich Elektrik

Elektroniker/-in

  • Besonders bei Männern beliebte duale Ausbildung
  • Dauer 42 Monate
  • Alles rund um Strom und Elektrizität
  • Mit knapp 35.000 Azubis, eine der beliebtesten Ausbildungen überhaupt
Ausbildungsplätze Ausbildungsbetriebe

Die Ausbildung zum Elektroniker

Die Ausbildung als Elektroniker (manchmal auch als Elektriker bezeichnet) beinhaltet mehrere Gebiete. Deshalb unterteilt man unterteilt den Beruf des Elektronikers in mehrere Fachrichtungen, die jedoch auf einer gemeinsamen Grundausbildung aufbauen. In der 3 ½ Jahre dauernden Ausbildung erfolgt im 3. Ausbildungsjahr eine Spezifizierung auf einen gewählten Fachbereich.

Zu den Ausbildungsinhalten für den Elektroniker, die für alle Bereiche gleichermaßen gelten, gehören das Wissen um Stromkreise, das Messen, Bewerten und Berechnen von elektrischen Größen und das Planen und Durchführen von Wartungen und Inspektionen. Des Weiteren gilt für alle Berufszweige die fachliche Ausbildung beispielsweise in den Gebieten Geräteinstandsetzung, Bearbeitung von Störungsmeldungen und Durchführen von Ferndiagnosen. 

Für die Ausbildung zum Elektroniker bzw. Elektriker solltest du zwar Respekt vor Strom mitbringen, aber keine Angst davor haben. Auch ein offenes und kommunikatives Wesen ist von Vorteil, da du viel mit Kunden oder Kollegen zu tun haben wirst.

Berufliche Karriere als Elektroniker

Nach der Ausbildung zum Elektroniker findest du je nach gewähltem Fachgebiet Anstellung bei unterschiedlichen Unternehmen. Dies können handwerklicher Betriebe wie der klassische Elektriker von "nebenan" oder aber auch große Betriebe sein. Elektriker werden relativ gut bezahlt, weswegen du mit einem Durchschnittseinkommen um die 2.400,- rechnen kannst. Dir stehen zudem mehrere Weiterbildungsangebote zur Auswahl:

  • Meister
  • Elektrotechnikmeister
  • Techniker verschiedener Fachrichtungen
  • Fachkaufmann in der Handwerkswirtschaft
  • Technischer Fachwirt

Fachrichtungen

Nach dem zweiten Ausbildungsjahr müssen Auszubildende eine Spezialisierung in eine der folgenden Fachrichtungen wählen:

  • Automatisierungstechnik: Mit diesem Schwerpunkt lernst du Regelungssysteme für rechnergesteuerte Anlagen zu planen, programmieren, testen und zu installieren
  • Betriebstechnik: Elektroniker dieser Fachrichtung installieren, warten und reparieren elektrische Betriebs-, Produktions- und Verfahrensanlagen, von Schalt- und Steueranlagen über Anlagen der Energieversorgung bis zu Einrichtungen der Kommunikations- und Beleuchtungstechnik
  • Energie- und Gebäudetechnik: Auszubildende dieses Fachbereichs planen und installieren elektrotechnische Anlagen der Energieversorgung und Infrastruktur von Gebäuden
  • Gebäude- und Infrastruktursysteme:  Lüftungs-, Heizungs-, Elektrizitäts- und Sicherungssysteme müssen gewartet, überwacht, gesteuert und optimiert werden
  • Geräte und Systeme: Elektroniker mit diesem Schwerpunkt fertigen Komponenten und Geräte, z.B. für die Informations- und Kommunikationstechnik, die Medizintechnik oder die Mess- und Prüftechnik
  • Informations- und Telekommunikationstechnik: Hier lernst du elektronische Sicherheits- und Kommunikationssysteme zu planen und installieren
  • Maschinen und Antriebstechnik: Diese Elektroniker stellen Wicklungen unter anderem für Spulen, Elektromotoren oder Generatoren her
  • Luftfahrttechnische Systeme: In dieser Fachrichtung lernst du Luftfahrzeuge mit elektrischen Geräten auszurüsten und diese instand zu halten

Ähnliche Ausbildungen

Als Informationselektroniker arbeitest du in Unternehmen, die Dienstleistungen im Bereich der Unterhaltungselektronik und Datentechnik anbieten. In dieser Ausbildung planst und installierst du informations- bzw. kommunikationstechnische Systeme oder Geräte der Unterhaltungselektronik. Auch die Reperatur und Wartung von TV-Geräten kann in diesem Beruf auf dich zukommen.

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