Ausbildung im Werkzeugbau / Mechanik

Ausbildung im Werkzeugbau / Mechanik

Feinwerkmechaniker/-in

  • Duale Ausbildung / 42 Monate
  • Ausbildungsvergütung zwischen 350,- (1. Lehrjahr) und 690,- € (4. Lehrjahr) im Monat
  • In 2011 von 3.000 neuen Azubis nur 90 Frauen
  • Ersetzt das alte Berufsbild des "Drehers, Feinmechaniker und Werkzeugmachers"
Ausbildungsplätze Ausbildungsbetriebe

Die Ausbildung zum Feinwerkmechaniker

Zahlreiche moderne Maschinen bestehen aus vielen Bauteilen, die mit äußerster Präzision gefertigt werden. Bohrungen, Aussparungen oder Vertiefungen müssen sich exakt an den vorgeschriebenen Stellen befinden, damit eine Anlage Produkte in gleichbleibend hoher Qualität herstellen kann. Feinwerkmechaniker sind hierfür genau die richtigen Fachleute. Sie sind zuständig für Präzisionsgeräte des Werkzeug- und Maschinenbaus und arbeiten in zahlreichen Bereichen des Maschinen- und Werkzeugbaus, der Feinmechanik und Optik oder in der Elektroindustrie. Feinwerkmechaniker stellen einerseits Maschinen, Geräte, Systeme und Anlagen her und fertigen andererseits Produkte der Stanz-, Schnitt- und Umformtechnik sowie der Vorrichtungs- und Formenbautechnik. Sie fertigen Bauteile unter anderem für feinmechanische Geräte, montieren sie zusammen mit elektronischen Mess- und Regelkomponenten zu funktionsfähigen Einheiten. Dies geschieht mit computergestützten CNC-, CAD-, CAM- und CAQ-Techniken und Werkzeugmaschinen, zum Teil aber auch manuell.

Dabei planen sie die Arbeitsabläufe, richten Werkzeugmaschinen ein, führen die Arbeiten (z.B. Drehen, Fräsen, Bohren, Schleifen) durch und messen und prüfen mechanische und physikalische Größen. Darüber hinaus lernst du in der Ausbildung, wie du Programme für Maschinen erstellen und optimieren kannst, montierst bzw. demontierst Maschinen und Geräte oder nimmst Vorrichtungen, Systeme und Anlagen in Betrieb und weist Kunden ein.

Feinwerkmechaniker führen weiterhin die Wartungsarbeiten sowie Fehler- und Störungssuche durch und halten die Maschinen und Anlagen einschließlich der Steuerungs- und Regeleinrichtungen instand. Die Ausbildung ist noch ziemlich jung. Sie wurde erst kürzlich als Ersatz für den Beruf des Drehers, Feinmechanikers, Werkzeugmachers und Maschinenbaumechanikers geschaffen. Bewerber sollten über eine technische Begabung sowie fundierte mathematische Kenntnisse sowie mindestens befriedigende Leistungen in Physik, Deutsch und Englisch verfügen. Genauigkeit, Gewissenhaftigkeit und gutes räumliches Vorstellungsvermögen sind ebenfalls unerlässlich, um diesen Beruf als Feinwerkmechaniker mit der Kombination aus Hightech und Handarbeit zu erlernen.

Ausbildungsvergütung

Während deiner Lehre als Feinwermechaniker/-in erhälst du zwischen 350,- und 690,- Euro im Monat. Dieses nicht so hohe Gehalt kannst du aber nach deiner Ausbildung steigern.

Berufliche Karriere als Feinwerkmechaniker

Nach der Ausbildung kannst du in Betrieben der Feinmechanik, wie zum Beispiel in Optikunternehmen oder Maschinenbaubetrieben, beschäftigt werden. Dir stehen als ausgebildeter Feinwerkmechaniker mehrere Weiterbildungen zur Auswahl:

  • Meister
  • Industriemeister
  • Techniker Fachrichtung Feinwerkmechanik
  • Techniker Maschinentechnik
  • Technischer Fachwirt
  • Konstrukteur

Ähnliche Ausbildungen

Als Werkzeugmechaniker geht es um die Herstellung von präzisen Werkzeugen. Beide Berufe ähneln sich deswegen in vielen Bereichen. 

Und jetzt?