Thema Bewerbung

Von der Schule zur Ausbildung in den Beruf – So bewirbst du dich richtig

Du hast gerade deinen Schulabschluss in der Tasche und stellst dich nun der Herausforderung, die für dich passende Ausbildungsstelle zu finden? Dann haben wir hier einige wissenswerte Fakten für dich, die du dir unbedingt anschauen solltest.

Digitale Bewerbungen liegen im Trend

Die klassische Bewerbung mit einer professionellen Bewerbungsmappe und einem Versand per Post hat in der heutigen Zeit weitestgehend ausgedient. Arbeitnehmer wollen effizient (zeitsparend) Bewerbungen empfangen und bearbeiten können und verzichten daher auf das übliche Papierwirrwarr. Somit richten Unternehmen vermehrt z.B. eigene Online-Bewerbungsportale ein oder bitten ausdrücklich um „Bewerbung ausschließlich per E-Mail (pdf-Format)“.

Privatssphäre bei facebook schützen

Bei facebook kannst du genau festlegen, wer was sehen kann von dir.

Bewerber – sprich potenzielle Arbeitnehmer – sollten zudem grundsätzlich darauf achten, wie sie sich in sozialen Netzwerken, wie z.B. Xing, Facebook, Twitter & Co, vermarkten und wie viele private Informationen sie zulassen. Ausbilder bzw. Arbeitgeber sind ebenso pfiffig wie du und wissen, dass das Netz viele umfangreiche negative wie positive Informationen über einzelne Bewerber liefern kann.

Wie baust du deine Bewerbung richtig auf?

Wie eben bereits erwähnt, hat die klassische Bewerbung in Papierform ausgedient, dennoch bleiben die Bestandteile einer Bewerbung grundsätzlich bestehen, wenn auch in abgeänderter Form. Jeder Bewerbung sollten mind. folgende Unterlagen beiliegen.

1. Das Anschreiben – Der erste Eindruck zählt

Das Anschreiben ist das Erste, was dein eventuell zukünftiger Ausbilder sieht. Hier sollte auf einer DIN A4 Seite hervorgehen, warum gerade du der beste Kandidat/Auszubildende für die ausgeschriebene Stelle bist. Wichtig ist hierbei, die eigenen Qualifikationen und Stärken mit der Unternehmensphilosophie in Beziehung zu setzen. Zudem empfiehlt es sich, bereits erlangte Berufserfahrungen und Fähigkeiten auf die angebotene Stelle zu beziehen. Hast du z.B. während der Schule ein Praktikum absolviert, kannst du die dort gesammelten Erfahrungen mit bestimmten Aufgaben, die während deiner Ausbildung anfallen werden, in Bezug setzen.

2. Der Lebenslauf – Auch Lücken können entzücken

Der Lebenslauf reflektiert deinen bisherigen Werdegang vom Schulabschluss bis hin zu den bereits erworbenen Berufserfahrungen und absolvierten Fort- und Weiterbildungen. Wichtig ist: Ein Lebenslauf sollte möglichst lückenlos den Werdegang interessant darstellen und sollte den zukünftigen Arbeitgeber nicht auf den ersten Blick, z.B. durch belanglose und kleinere Einzelheiten, langweilen. Angesagt ist heute die „amerikanische Struktur“, denn hier sieht man auf den ersten Blick, welche Tätigkeit du ausübst und ob du den Anforderungen entsprichst, denn dein Werdegang sollte hier mit bündigen Tätigkeitsbeschreibungen gefüllt werde.

3. Das Motivationsschreiben als Alternative

Das Motivationsschreiben ist ein zusätzliches Schreiben und dient dir, neben dem Anschreiben, dich noch differenzierter von den Konkurrenten abzuheben, indem du i.d.R. in 13-15 Zeilen zusätzliche Informationen, Stärken und Qualifikationen über dich präsentierst.

4. Zeugnisse und außerschulische Zusatz-Qualifikationen

Viele Ausbildungsunternehmen erwarten von ihren Bewerbern, dass sie der Bewerbung mind. die letzten beiden Schulzeugnisse sowie nach Möglichkeit Praktikumsbescheinigungen beilegen. Zudem kannst du, sofern vorhanden, auch Arbeitsnachweise von Nebenjobs beilegen,um deine bisherige Berufserfahrung transparenter darstellen zu können.

In der Bewerbung darf das Anschreiben nicht fehlen.Nun weißt du, was eine Bewerbung beinhalten soll. Viele Bewerber sind sich diesem Inhalt bereits bewusst und beschäftigen sich täglich mit der ersten Hürde und der Frage: Wie kann ich meine Fähigkeiten, Stärken und Qualifikationen sowie meine Motivation formulieren? Bewerber, die dieser Ratlosigkeit und Verzweiflung entgegenwirken wollen, können in Betracht ziehen, die Bewerbung von einem Bewerbungsservice schreiben zu lassen. Denn das Internet veränderte nicht nur die Bewerbungsart, sondern rief auch zahlreiche Dienstleister auf den Markt, die sich auf Bewerbungsservice spezialisieren und verzweifelten Bewerbern anbieten, eine auf den Bewerber zugeschnittene Bewerbung zu verfassen bzw. zu erstellen.

Ob es sich rentiert, eine solche Dienstleitung in Anspruch zu nehmen, sollte jedoch jeder Bewerber für sich selbst abwägen.

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